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Innovation Brennstoffzelle - Zukunftstechnologie für das Handwerk
Projektgegenstand - Informations- und Schulungskonzept Brennstoffzelle Um die Einführung der Technologie rechtzeitig vorzubereiten und deren reibungslose Umsetzung zu gewährleisten, sind verschiedene Interessengruppen rechtzeitig aufzuschließen und zu informieren. Dazu gehören Berufsschulen, Bildungseinrichtungen des Handwerks, potenzielle Betreiber von BZ-Anlagen sowie die allgemeine Öffentlichkeit. Von der technologischen Entwicklung sind verschiedene Berufe des Handwerks betroffen. Dabei geht es in erster Linie um die Einbindung von Wartungs-, Installations- und Überprüfungstätigkeiten, die bislang bereits bei "herkömmlichen" Heizungsanlagen vom Handwerk ausgeführt werden. Betroffen wird auch das Kfz-Handwerk sein, das sich in absehbarer Zeit mit der mobilen Brennstoffzelle auseinandersetzen muss. Ebenso ist die portable Brennstoffzelle für das Handwerk ein Thema, das in gewissem Umfang die Arbeiten der Handwerker tangieren wird. Auf diese Brennstoffzellenanlagen wird jedoch im Rahmen dieses Projektes nicht weiter eingegangen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Sektor der stationären Brennstoffzelle. Die teilweise Substitution bestehender Arbeitsbereiche bringt neue Arbeitsinhalte für das Handwerk mit sich, über die die einzelnen Handwerker frühzeitig umfassend informiert werden müssen. In diesem Zusammenhang ist eine neue Definition der Schnittstellen zwischen Handwerkern, Herstellern, Betreibern und Versorgungsunternehmen unabdingbar. Weiterhin ist eine Anpassung der bestehenden Tätigkeitsbereiche der betroffenen Gewerke (Installateur und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Schornsteinfeger, Kraftfahrzeugtechniker u.a.) untereinander erforderlich, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen. Daraus ergibt sich auch ein mittelbarer Reformbedarf der betroffenen Berufsbilder im Handwerk, insbesondere ein Zwang zur Anpassung der zu erlernenden Fertigkeiten und Kenntnisse, die in den Verordnungen über die Berufsausbildung festgelegt sind und zunehmend interdisziplinären Charakter haben. Die notwendige Anpassung der Ausbildungsinhalte für die betroffenen Handwerksberufe erfordert aufgrund der langen Vorlaufzeit eine rechtzeitige Information und auch grundlegende Schulung bereits vor der eigentlichen Markteinführung der neuen Technologie. Ergänzend sind Maßnahmen zur Nachwuchsförderung im Handwerk erforderlich. Dazu gehören Informationen an Allgemeinbildenden Schulen, an Berufsschulen und in der Öffentlichkeit, die dazu dienen sollen, dass das Interesse an den entsprechenden Handwerksberufen geweckt wird. Wichtig ist, dass zunächst eine Informationsphase vor die eigentliche fachliche Schulung vorgeschaltet wird. Der aktuelle Flyer zum Projekt kann hier als pdf-Datei (660kB) heruntergeladen werden. Projektdaten
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