Technologie-Transfer und Innovationsförderung
Als technisches Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut
(DHI) beschäftigt sich das Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik
an der Universität Hannover (HPI) bundesweit mit neuen Technologien
im Handwerk sowie allen Fragen des Technologie-Transfers.
Unter Technologie-Transfer wird die Übertragung oder Anwendung
neuer Technologien aus der Forschung oder der Industrie ins Handwerk
verstanden. Know-how-Träger sind dabei in erster Linie Forschungseinrichtungen,
Hochschulen oder andere Betriebe, vornehmlich aus der Industrie.
Entsprechend der grundsätzlichen Arbeitsaufgabe des Heinz-Piest-Instituts,
die Handwerksunternehmen bei der Anpassung an die technische Entwicklung
zu unterstützen, ist der Technologie-Transfer als zentrale Funktion im
Arbeitsspektrum des Instituts zu sehen. Verschiedene Einzelaktivitäten im
Bereich der beruflichen Bildung sind ebenso dazu zu zählen wie Arbeiten auf
dem Gebiet der Elektronik, des Qualitätsmanagements, der Lasertechnik und des
Einsatzes von Brennstoffzellen. Daneben ist es von großer Bedeutung, Nachteile
der Handwerksbetriebe bei ihrem Bestreben, kreativ neue Produkte oder Verfahren
zu entwickeln/verbessern, zu beseitigen oder zumindest zu verringern.
Im Regelfall erfolgt die Hilfestellung des Instituts nicht auf den
einzelnen Betrieb bezogen, sondern erstreckt sich auf die Multiplikatoren
im Beratungswesen, insbesondere die Technologie- und Innovationsberater
sowie die technischen Berater bei Kammern und Fachverbänden. Außerdem wird
der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bei Fragen von FuE beraten
und mit Entscheidungshilfen versorgt.
Hannover 2005
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