Analyse der Kosten der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Handwerk

In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Zentralverbänden ermittelt das HPI für alle Berufe des Handwerks die Durchschnittskostenpläne als Teil der Unterweisungspläne, in welchen die durch die ÜLU-Durchführung zu erwartenden Verbrauchskosten je Kurs abgebildet sind. Diese stellen die Fördergrundlage für das BMWi und i.d.R. auch für die zuständigen Landesministerien dar.

Im Rahmen seiner Grundaufgaben untersucht das HPI – im Auftrag des BMWi und des ZDH – die Kosten der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Ziel dieser Untersuchung ist eine Gegenüberstellung der für die Förderung zu Grunde liegenden Soll-Vorgaben mit den in den Bildungsstätten entstehenden Ist-Kosten.

Die Analyse umfasst u.a.

  • Vergleiche von Abweichungen der einzelnen Kostenarten
  • die Untersuchung der Entwicklung von Kostenabweichungen je Berufsgruppe
  • die Ermittlung der Ist- und Soll-Anteile der einzelnen Kostenarten
  • einen Vergleich der realen (Ist-)Förderanteile je Berufsgruppe

Im Ergebnis lassen sich hierdurch Aussagen über die Angemessenheit und das Verfahren der öffentlichen Förderung der laufenden Kosten der ÜLU ableiten.