Jahrestagung BIT 2026 in Hannover
Innovationen im Handwerk im Fokus
Die Zentrale Leitstelle für Technologietransfer (ZLS) am Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik (HPI) an der Leibniz Universität Hannover hat vom 22. bis 24. September 2026 die Jahrestagung des Bundesweiten Innovationsnetzwerks für das Handwerk (BIT) in Hannover ausgerichtet. Drei Tage lang standen aktuelle Entwicklungen, innovative Anwendungen und Zukunftsthemen für das Handwerk im Mittelpunkt.
Zum Auftakt der Jahrestagung begrüßten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), der Handwerkskammer Hannover und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) die rund 120 Teilnehmenden.
Ein besonderer Schwerpunkt der Tagung war das Open Innovation Forum. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Initiativen präsentierten dort innovative Lösungen und Projekte und kamen mit den Teilnehmenden über konkrete Einsatzmöglichkeiten im Handwerk ins Gespräch. Vorgestellt wurden unter anderem RoboCraft mit Zukunftstechnologien für das Handwerk, Credular mit digitalem Wissensmanagement, ELMÜ Elektronik mit smarten Langzeitwärmespeichern, Tutao mit post-quantensicherer E-Mail-Verschlüsselung sowie der European Digital Innovation Hub DAISEC.
Ergänzt wurde das Forum durch Fachvorträge und praxisorientierte Workshops. Auf der Agenda standen unter anderem Geschäftsmodell-Innovation, Agentic AI Safety und E-Mail-Verschlüsselung sowie Workshops zu Themen wie Prozessanalyse, KI-Anwendungen im Handwerk, Krisenvorsorge und Technologie- und Wissenstransfer.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Lightning Talks zu KI-Agenten, die von BIT entwickelt wurden. Bereich Fördermittel, Konstruktion und Planung, Website- und Digitalisierungschecks, die Entwicklung von Prototypen sowie zur Unterstützung von Recruiting-Prozessen. Die kurzen Praxisbeispiele zeigten, wie KI bereits heute genutzt werden kann, um konkrete Aufgaben und Prozesse in der Beratung zu unterstützen.
Neben dem fachlichen Programm bot die Jahrestagung zahlreiche Möglichkeiten für Austausch, Vernetzung und Kooperation. Gespräche zwischen den BIT, Handwerksorganisationen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren machten deutlich, wie wichtig der Wissenstransfer und die gemeinsame Entwicklung praxistauglicher Lösungen für die Innovationsfähigkeit des Handwerks sind.
Die Jahrestagung bot damit einen umfassenden Einblick in aktuelle Innovationen und Zukunftsthemen, von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung über Energie- und Wärmetechnologien bis hin zu Wissensmanagement und neuen Geschäftsmodellen.
Weitere Informationen zur Arbeit der Zentralen Leitstelle für Technologietransfer und zum Bundesweiten Innovationsnetzwerk für das Handwerk finden Interessierte bei der ZLS am Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik.

Ansprechperson
Dr. Linda Meyer-Veltrup
Tel.: +49 5 11/7 01 55-31
