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Kontinuität in der Inanspruchnahme der ÜLU

vor 11 Minuten
1 Min. Lesezeit

Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) ist ein zentraler Baustein in der Handwerksausbildung. Das HPI analysiert die Inanspruchnahme dieser Lehrgänge seit über 40 Jahren und legt nun die Ergebnisse für das Jahr 2025 vor.

Um die Ausbildungsbetriebe im Handwerk finanziell zu entlasten, bezuschussen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie die Bundesländer die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung.

 

Im Rahmen seiner Grundaufgaben analysiert das HPI jährlich die Inanspruchnahme der bundesgeförderten Lehrgänge in der Fachstufe (2. bis 4. Ausbildungsjahr) und ermittelt dabei differenzierte Kennzahlen, die sowohl auf Gesamtebene als auch aufgeschlüsselt nach Bundesländern, Gewerbegruppen und Berufen dargestellt werden.

 

Für die aktuelle Veröffentlichung lassen sich folgende wesentliche Ergebnisse festhalten:

 

  • Gefördertes Teilnahmevolumen: Das Bundeswirtschaftsministerium förderte im Jahr 2025 insgesamt 445.325 ÜLU-Teilnahmen für Auszubildende aus 84 Berufen. Das gesamte Unterweisungsvolumen belief sich auf 496.669 Teilnahmewochen.

  • Stabile Unterweisungsintensität: Auszubildende der Fachstufe nahmen im Durchschnitt 5,1 Wochen an den überbetrieblichen Lehrgängen teil. Diese Kennzahl ist damit in ähnlicher Höhe wie in den Vorjahren.

  • Nutzung von Internaten: Bei fast einem Viertel aller geförderten Teilnahmewochen (24,2 %) nutzten die Auszubildenden das Angebot einer geförderten Unterbringung.

 

Die Analyse "Überbetriebliche Unterweisung im Handwerk – Zahlen und Analysen zur Inanspruchnahme im Jahr 2025" kann hier heruntergeladen werden. Auf Wunsch sind Druckexemplare erhältlich.

 

Ansprechpersonen

Daniela Franke

Tel.: +49 5 11/7 01 55-52

 

Henrike Sachse

Tel.: +49 5 11/7 01 55-43

 

 
 
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